ÖPU - Recht von A bis Z

Mehrleistungen

Rechtsgrundlage: BLVG; §§ 61, 61a, 61b, 63b, 63c GehG; §§ 46a, 47, 47b, 90e, 90t, 91 VBG; § 2 Abs. 1 Verordnung, mit der Vergütungen gem. § 61b Abs. 3 des Gehaltsgesetzes 1956 festgesetzt werden; § 2 Verordnung über die Anzahl der für Vertragsbedienstete im Pädagogischen Dienst vorzusehenden Verwendungen gem. § 46a Abs. 7 VBG und § 19 Abs. 7 LVG; ministerieller Erlass (GZ 722/9-III/D/14/2001) vom 6. August 2001.

1. Mehrdienstleistungen:

a) altes Lehrerdienstrecht:

b) neues Lehrerdienstrecht:

c) Anwendungsrichtlinien für die Abgeltung von Mehrdienstleistungen:

i. Einzel- und Dauermehrdienstleistungen:

i.1. Dauermehrdienstleistung:

i.2. Einzelmehrdienstleistung:

i.3. Abgrenzung von Einzel- und Dauermehrdienstleistungen:

ii. Einstellung der Mehrdienstleistungen:

ii. 1. Entfall des vorgesehenen Unterrichtes:

ii.2. Einstellung für mindestens einwöchige Ferialzeiten sowie am Pfingstdienstag:

ii.3. Ausnahmen von der Einstellung:

ii.3.1. Hinsichtlich der gem. § 2 Abs. 4 SchZG als schulfrei genannten Tage mit Ausnahme der oben unter ii.2. genannten Ferialzeiten sowie des Pfingstdienstages:

  1. Sonntage
  2. verbleibende gesetzliche Feiertage, nämlich Nationalfeiertag, Allerheiligen, Maria Empfängnis, Staatsfeiertag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam
  3. Pfingstsamstag
  4. Samstag, der unmittelbar auf einen gem. § 2 Abs. 4 Z 1 und 2 SchZG schulfreien Freitag folgt
  5. dem an einen Montag fallenden oder von der Schulbehörde als schulfrei erklärten 23. Dezember oder / und 7. Jänner

ii.3.2. Die zur Verwirklichung der Fünftagewoche schulfrei erklärten Samstage.

ii.3.3. An einem nach der Diensteinteilung für den Lehrer regelmäßig unterrichtsfreien Wochentag.

ii.3.4. An einem einzelnen aus Anlässen des schulischen oder sonstigen öffentlichen Lebens schulfrei erklärten Tag gem. § 2 Abs. 5 SchZG.

ii.3.5. An Tagen, an denen der Lehrer an einem Lehrausgang, an einer eintägigen Schulveranstaltung oder eintägigen schulbezogenen Veranstaltung teilnimmt. Die Teilnahme an einer mehrtägigen Schulveranstaltung führt hingegen zu einer tageweisen Einstellung der dem Lehrer gebührenden Mehrdienstleistungsvergütung (mit je 1/5 bzw. 1/6).

ii.3.6. An bis zu drei Tagen in jedem Schuljahr, an denen der Lehrer Veranstaltungen der institutionellen Fort- oder Weiterbildung besucht und zwar unabhängig davon, ob es sich hierbei um drei einzelne Tage oder um bis zu drei zusammenhängende Tage in einer Woche handelt.

ii.3.7. auf Grund eines Dienstauftrages

ii.4. Einstellung bei Unterbleiben des Unterrichts während einer gesamten Woche:

iii. Reihenfolge für die Berücksichtigung einzelner von einem Lehrer zu erbringender Vertretungsstunden als Mehrdienstleistung (§ 61 Abs. 9 GehG) sowie Bewertung der von einem Lehrer erbrachten Vertretungsstunden (§ 61 Abs. 10 GehG):

iii.1. zu § 61 Abs. 9 GehG:

iii.2. zu § 61 Abs. 10 GehG:

iv. Stunden der Aufsichtsführung anlässlich der Klausurprüfung im Rahmen einer Reifeprüfung:

v. Beamtete Lehrer mit herabgesetzter Lehrverpflichtung sowie teilbeschäftigte Lehrer der Entlohnungsgruppe 1 L:

vi. 11 L-Lehrer:

vii. Unterrichtspraktikanten:

viii. Stundentausch:

ix. Dienstnehmervertretung:

2. Vergütung für die Führung der Klassenvorstandsgeschäfte:

3. Kustodiatsabgeltung:

4. Abgeltung für Bildungsberater:

a) altes Lehrerdienstrecht:

Schülerzahl 2018 in Euro in der Verwendungs
bzw. Entlohnungsgruppe
L 1 (1 1) oder
L PH (1 ph)
andere
60-100 79,80 67,75
101-475 159,60 135,50
476-1.000 319,20 271,00
1.001-1.600 478,80 406,50
1.601-2.300 638,40 542,00
2.301-3.000 798,00 677,50
> 3.000 957,60 813,00

b) neues Lehrerdienstrecht:

Schülerzahl Anzahl der Bildungsberater
höchstens 475 1
1 476-1.000 2
1.001-1.600 3
1.601-2.300 4
2.301-3.000 5
> 3.000 6

5. Abgeltung für die Vorbereitung auf die mündliche Reifeprüfung:

 Siehe auch: Überstunden; Artikel von Herbert Weiss in "gymnasium" 6/15, "gymnasium" 1/16 und "gymnasium" 2/16

(Zuletzt aktualisiert: Juli 2018)

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